Linke Lebenslügen?

Was mich an PEGIDA und den Gegenbewegungen erstaunt, dass sind die Pauschalurteile, die auf beiden Seiten gefällt werden. Während von Seiten PEGIDA völlig unreflektiert von der Lügenpresse die Rede ist, rufen die Demonstranten im Chor mit Presse und Politik Idioten, Rassisten, Bigotten, usw. in die Menge ohne eigentlich genau zu wissen was die Anhänger von PEGIDA bewegt.

Man sollte ja meinen, dass die Gegendemonstranten zur den besser gebildeten Bürgern gehören. Doch statt mit Vernunft vorzugehen, die man PEGIDA ja pauschal abspricht, werden Vorurteile bedient, die jeden Bürger, der sich kritisch gegenüber Einwanderung und Islam äußert, reflexartig in die rechte Ecke stellt.

Jetzt bin ich eher durch Zufall über einen älteren Artikel von Norbert Bolz gestolpert, der 2010 in der TAZ veröffentlich wurde und vielleicht ein kleines Licht auf die Gegendemonstranten und ihre Motive wirft.

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Justice made in USA…

Der Rechtsstaat in den USA scheint doch zu funktionieren. Ein Gerichtsurteil, das den 14-jährigen George Stinney  fälschlicherweise zum Tode verurteilte, wurde nun revidiert.

Blöd nur, dass die Entscheidung 70 Jahre (!) zu spät für den Jungen kam. Der Fall stammt aus dem Jahre 1944. Die Jury, die ausschließlich aus weißen bestand, fällte ihr Urteil nach gerade einmal zehn Minuten (!!!!). Drei Monate später wurde er dann auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.